Abendblatt - Interview mit Günther Oettinger
20.2.2010
"Ein Ende der Atomkraft ist nicht in Sicht"

4./5. Februar 2009, Berlin, Hotel Maritim proArte
In den nächsten Monaten werden die Weichen für Deutschlands Energiepolitik gestellt. Immer mehr Menschen erkennen: Die alten ideologischen Grabenkämpfe helfen nicht weiter. Unser Land braucht mehr denn je einen offenen und vorurteilsfreien Dialog zur Frage, wie in Zukunft eine sichere und umweltfreundliche Energieversorgung zu bezahlbaren Preisen gewährleistet werden kann. Es geht um Energieverantwortung für Deutschland. Wie muss die zukünftige Energiepolitik gestaltet werden? Was kann Deutschland dabei von anderen Ländern lernen? Diese Fragen wurden unter anderem von folgenden Referenten diskutiert:
Dr. Markus Söder MdL, Staatsminister für Umwelt und Gesundheit
Prof. Dr. Dr. h. c. Hans-Werner Sinn, Präsident, ifo Institut für Wirtschaftsforschung
Dr. Fatih Birol, Chefökonom, Internationale Energieagentur
Prof. Dr. phil. Hans Mathias Kepplinger, Professor für Empirische Kommunikationsforschung, Institut für Publizistik, Universität Mainz
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Kulturstaatsminister a. D. und Philosoph
Dr. Cora Stephan, Buchautorin und Essayistin
sowie Korrespondenten internationaler Medien.
Eröffnungsansprache
Dr. Walter Hohlefelder
Präsident des Deutschen Atomforums e. V.
Video
World Energy Outlook 2030: What Role for Nuclear?
Dr. Fatih Birol
Chefökonom, Internationale Energieagentur
Video
Ansprache
Dr. Markus Söder MdL
Staatsminister für Umwelt und Gesundheit des Freistaates Bayern
Video
Endlagerfrage in Deutschland - technisch und gesellschaftlich lösbar?
Holger Bröskamp
Presse-Forum:
Was treibt die Diskussion und den Pragmatismus in den einzelnen Ländern?
Wie blicken sie auf Deutschland?
Diskussion:
Hat Energieverantwortung eine Chance?
Publikumsfragen an die Teilnehmer der Diskussionsrunde:
Hat Energieverantwortung eine Chance?
Schlusswort
Dr. Walter Hohlefelder