Objective approach to energy debate urgently needed: Strangulation strategy endangers German energy position
16.7.2010
KRÜMMEL. Markus Reda mag Bewegung und frische Luft. Im Sommer nimmt er deshalb manchmal das Fahrrad. 20 Kilometer elbaufwärts sind es von seinem Zuhause in den Hamburger Vier- und Marschlanden bis zu seinem Arbeitsplatz im Kernkraftwerk Krümmel. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist der gelernte Elektroanlageninstallateur dort schon beschäftigt.
Durch regelmäßige Weiterbildungen hat er sich für die sehr spezifischen Aufgaben im Kernkraftwerk qualifiziert. Insgesamt zehn Kollegen arbeiten mit ihm zusammen in der Werkstatt. "Die Arbeit hier ist sehr abwechslungsreich und macht auch nach so langer Zeit noch Spaß", versichert der zweifache Vater, der sich in der Schule als Vorsitzender des Elternrates engagiert und nach Feierabend schon mal im Gartenbaubetrieb seiner Schwiegereltern mit anpackt.
Skeptischen Fragen zum Thema stellt sich der Kernkraftwerksmitarbeiter gerne. Markus Reda weiß, dass viele Ängste und Vorurteile von Unkenntnis herrühren. "Ich lade die Menschen dann immer ein, einmal eine Führung durch das Kernkraftwerk zu machen und unser Infozentrum zu besuchen." Sobald die umfangreichen Stillstandsarbeiten abgeschlossen sind, soll die Anlage in Krümmel wieder ans Netz gehen. "Auf diesen Moment arbeiten wir alle hier mit großem Eifer hin", bekräftigt der Mechaniker stellvertretend für seine Kollegen.